Ambulante Psychotherapie

Was bereits mehrfach erwähnt wurde, soll hier nochmals wiederholt werden: Jeder hat ein Recht darauf, Hilfe in Anspruch zu nehmen! Auch wenn es manchmal ein gehöriges Maß an Überwindung erfordert. Gerade psychische Erkrankungen können mitunter lange Zeit „geheim gehalten“ oder „überspielt“ werden, aus den unterschiedlichsten Gründen: Man schämt sich, hat die Hoffnung, dass das Problem sich von alleine löst, oder man weiß nicht, an wen man sich wenden kann. Fragt man Menschen, die an einer psychischen Erkrankung leiden oder gelitten haben, was sie anderen Betroffenen raten würden, dann antworten die allermeisten: Sprich darüber! Bleib nicht alleine mit deinen Sorgen und Ängsten! Der erste Schritt ist der schwerste, aber er lohnt sich!

Anlaufstellen gibt es viele: Die Familie, gute Freunde oder den Partner, die psychologischen Beratungsstellen der Hochschulen, telefonische Beratungsangebote oder schlicht und einfach den Hausarzt. Es geht nicht darum, alleine wissen und entscheiden zu müssen, welche Maßnahmen in der ganz eigenen Situation die richtigen sind. Die Gespräche sind dazu da, hierauf eine Antwort zu finden.

Im Falle einer psychischen Erkrankung ist die ambulante Psychotherapie Methode der Wahl. Hier werden die konkreten Beschwerden und Probleme genauer betrachtet, die Hintergründe erforscht und zusammen mit einem Psychotherapeuten Möglichkeiten der Bewältigung erarbeitet. In der Regel findet die Begleitung über einen Zeitraum von mehreren Wochen oder Monaten statt, in Form wöchentlicher Gesprächstermine.

Obwohl sich die Behandlungsangebote – je nach Fachrichtung bzw. Ausbildung des Therapeuten – stark unterscheiden können, geht es in erster Linie vor allem darum, dass man sich im Kontakt wohlfühlt. Viele Untersuchungen haben zeigen können, dass die Qualität der Beziehung zwischen Patient und Behandler wesentlich zum Behandlungserfolg beiträgt. Wenn Vertrauen vorhanden ist und man das Gefühl hat, auch über schwierige Themen reden zu können, trägt dies in vielen Fällen bereits deutlich zur Entlastung bei.

 

Über konkrete Behandlungsangebote in der eigenen Stadt kann man sich schnell und einfach im Internet informieren (etwa über die Seite www.psychotherapiesuche.de). Bei Vorliegen einer behandlungsbedürftigen psychischen Erkrankung werden die Behandlungskosten in aller Regel von den Krankenversicherungen übernommen. Genauere Informationen hierüber erhält man entweder bei der jeweiligen Versicherung, beim Hausarzt oder beim Psychotherapeuten.

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