Paleo Ernährung

Um die Paleo-Diät zu verstehen, muss man sich zurück in die Steinzeit versetzen. Das bedeutet, dass hier alles auf dem Speiseplan landet, was unsere Vorfahren vor tausenden von Jahren schon jagen, sammeln, pflücken oder fischen konnten. Hintergrund dieses Ansatzes ist die strikte Ablehnung verarbeiteter Lebensmittel, um sich naturnah und gesund zu ernähren.

Daraus ergeben sich insgesamt sieben Nahrungsgruppen: Gemüse, Obst, Nüsse & Samen, Fleisch, Fisch, Eier und gesunde Fette (z.B. kein Palmöl)

Vorteile

  • mehr körperliche Energie
  • verbessertes Allgemeinbefinden
  • Senkung des Blutdrucks
  • gesündere Haut und Haare
  • Gewichtsverlust
  • verbesserte Blutzuckerwerte
  • vermindertes Allergierisiko

Nachteile

  • hoher Fleischkonsum ist gesundheitlich und ökologisch nicht nachhaltig
  • langfristiger Nährstoffmangel durch Verzicht auf bspw. Hülsenfrüchte
  • starke Umstellung mit hoher Abbruchquote
  • schwer umsetzbar im Alltag (Restaurantbesuche, Freunde etc.)

Fazit

Mit der Entstehung von Ackerbau, Viehzucht  und schließlich der Industrie wurden dem Menschen veränderte und gänzlich neue Nahrungsmittel zugänglich gemacht. Das vielfältige Angebot an Lebensmitteln in einem Supermarkt muss hier ganz klar als positiv bewertet werden. Bei genauerem Betrachten stellt man allerdings fest, dass ein Großteil des Sortiments aus Fertigprodukten besteht und die naturbelassenen Produkte einen beachtlich kleineren Anteil darstellen.

 Es erscheint also logisch, dass eine Paleo-Diät langfristig viele positive Effekte auf den Körper haben kann. Insbesondere der Verzicht auf industriell hergestellten Zucker, Geschmacksverstärker und sonstige künstlich produzierte Zusatzstoffe deuten darauf hin.

Solltet ihr euch für diese Diätform entscheiden, solltet ihr regelmäßig einen Arzt aufsuchen und eure Vitamin- und Nährstoffversorgung überprüfen lassen.

Literaturtipps & Rezeptideen zum Thema Paleo Ernährung:

Paleo
Paleo für Anfänger: Das Buch zum loslegen von Kenzie Swanhart:

Mit diesem Buch soll jedem der Einstieg in die „Steinzeit-Diät“ ermöglicht werden. Mit dem 28-tägigen Plan wird die Integration in den Alltag erleichtert und gleichzeitig eine Vielzahl von Rezepten geboten. Abgerundet wird der Inhalt durch die Erläuterung der Grundprinzipien und wissenschaftlichen Erkenntnisse. Auch Fortgeschrittene können hiervon noch profitieren.