Schlafstörungen

Wer kennt das nicht? In der Nacht vor einer Prüfung wälzt man sich unruhig im Bett hin und her, bekommt kein Auge zu und denkt andauernd darüber nach, ob man gut genug vorbereitet ist. Es folgt der ständige Blick auf die Uhr, verbunden mit der Angst davor, nicht ausgeruht genug zu sein oder zu verschlafen.

Die meisten Studenten wissen, dass sie wieder ruhiger durchschlafen können, wenn der Stress nachlässt. Doch auch in der prüfungsfreien Zeit lässt die sog. „Schlafhygiene“ teilweise sehr zu wünschen übrig: Nächtelang Videos streamen, das Smartphone ständig griffbereit und angeschaltet neben dem Bett.

Selbstverständlich gibt es große individuelle Unterschiede im Schlafverhalten und im Schlafbedürfnis. Gleichzeitig ist gesunder Schlaf für uns jedoch überaus wichtig, und länger anhaltende Schlafstörungen begünstigen höchstwahrscheinlich unterschiedlichste körperliche, psychische und emotionale Beschwerden oder sogar Erkrankungen.

Ursachen und Folgen von Schlafstörungen

Gerade bei Studierenden liegt die Ursache für Einschlafstörungen oder einen beeinträchtigen Schlaf-Wach-Rhythmus häufig in einem unregelmäßigen Lebensstil und dem wachsenden Leistungs- und Erfolgsdruck. Wechselnde Vorlesungszeiten und Nebenjobs, gerade im gastronomischen Bereich, erschweren es oftmals, geregelte Schlafenszeiten einzuhalten. Auch Alkohol- und Drogenkonsum wirken einem erholsamen Schlaf entgegen. Manchmal sind es aber auch familiäre Probleme, Beziehungsstress oder Zukunftsängste, die nächtliches Grübeln bedingen.

Tatsache ist: Wer ständig zu wenig Schlaf bekommt, ist anfälliger für Krankheiten. Wird dem Körper auf Dauer nicht die nötige Erholung gegönnt, schwächt dies das Immunsystem. Die Einnahme von schlaffördernden Medikamenten ist lediglich kurzzeitig (!) sinnvoll und keinesfalls eine Dauerlösung! Einerseits besteht ein teilweise deutliches Abhängigkeitspotenzial, andererseits werden die Ursachen für die Schlafprobleme hierdurch nicht wirklich beseitigt.

Wer umgekehrt versucht, die aus dem wenigen Schlaf resultierende Müdigkeit und Erschöpfung während des Tages mit leistungssteigernden und aufputschenden Mitteln zu bekämpfen, schadet sich ebenso. Genauso wie bei chemischen Schlafmitteln besteht auch beim Konsum von Wachmachern wie Koffeintabletten und leistungssteigernden Drogen ein nicht zu unterschätzendes Suchtpotenzial. Außerdem können sie das eigentliche Problem, die Schlaflosigkeit, noch verstärken.

Auswege aus der Schlaflosigkeit

Wer über einen längeren Zeitraum (mehrere Wochen bis Monate, manchmal sogar Jahre) Ein- und Durchschlafstörungen, frühmorgendliches Erwachen sowie Erschöpfung und verminderte Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit tagsüber erlebt, sollte auf jeden Fall etwas unternehmen. Der Hausarzt kann eine erste Hilfestellung geben und, wenn nötig, weitere Maßnahmen veranlassen, um die Ursache für die nächtliche Unruhe aufzudecken und wirksam zu behandeln.

Wer wissen möchte, was er auch in stressreichen Phasen des Studiums für einen entspannten und erholsamen Schlaf tun kann, findet zahlreiche Vorschläge für Entspannungsmöglichkeiten und Rituale, die das Einschlafen erleichtern können, im Abschnitt „Gesund schlafen“ auf dieser Seite.

Literaturtipps zum Thema Schlafstörungen

Ratgeber Schlafstörungen von Dieter Riemann

Anleitungen für Entspannungsübungen und zahlreiche Fragebogen, anhand deren der Patient seine Schlafstörungen selbst einschätzen und Bewältigungsstrategien erlernen kann, machen dieses Buch zu einem unentbehrlichen Wegweiser, der den Ausweg aus dem Teufelskreis der Schlafstörungen zeigt.

Studentengesundheit Schlafstörungen
Schlafstörungen von Tatjana Crönlein

Der Ratgeber stellt die jeweiligen Erkrankungen vor und nennt Ursachen sowie Symptome. Er gibt den Betroffenen zahlreiche Tipps, wie sie den Krankheiten und Beschwerden vorbeugen, mit ihnen umgehen und sie lindern und auch selbst heilen können.

Hilfe bei Schlafstörungen

Kneipp Nerven- & Schlaf Tee

Die Heilpflanzenkombination aus Baldrianwurzel, Melissenblättern und Lavendelblüten ist bei Nervosität und Schlafstörungen bewährt. Die wertvollen Inhaltsstoffe des Arzneitees wirken wohltuend entspannend, beruhigen und fördern dadurch auf natürliche Weise den gesunden Schlaf.

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