Schlafstörungen

Studentengesundheit AugeWer kennt das nicht? In der Nacht vor einer Prüfung wälzt man sich unruhig im Bett herum und kann einfach kein Auge zu bekommen. Unzählige Gedanken darüber, ob man gut genug vorbereitet ist oder kläglich versagen wird, schwirren im Kopf herum. Der ständige Blick auf die Uhr macht die Situation auch nicht besser und hinzu kommt dann noch die Panik, nicht ausgeruht genug zu sein oder gar zu verschlafen. Die meisten Studenten wissen, dass sie, wenn der Stress vorbei ist, wieder ruhig durchschlafen können. Zeichnet sich jedoch ein andauernder Schlafmangel ab, können Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen die Folge sein. Anhaltende Schlafstörungen können auch auf eine Depression oder Burn-out-Erkrankung hindeuten, weshalb man sie unbedingt ernst nehmen sollte.

Ursachen und Folgen von Schlafstörungen

Ursächlich für einen gestörten Schlaf können viele Faktoren sein, die oftmals mit einer körperlichen oder psychischen Erkrankung im Zusammenhang stehen. Gerade bei Studenten liegt die Ursache für Einschlafstörungen oder einen gestörten Schlaf-Wach-Rhythmus häufig in einem unregelmäßigen Lebenswandel und dem ständigen Leistungsdruck, dem sich gerade die Studierenden in den neuen Bachelor- und Masterstudiengängen ausgesetzt sehen. Wechselnde Vorlesungszeiten und Nebenjobs, gerade im gastronomischen Bereich, erschweren es oftmals, geregelte Schlafenszeiten einzuhalten. Auch Alkohol- und Drogenkonsum wirken einem erholsamen Schlaf entgegen. Manchmal sind es aber auch familiäre Probleme, Beziehungsstress oder Zukunftsängste, die nächtliche Grübler um den Schlaf bringen.

Dabei ist ein gesunder Schlaf nicht nur für die Leistungsfähigkeit im Studium, sondern auch für die Gesundheit wichtig. Denn wer ständig zu wenig Schlaf bekommt, ist anfälliger für Krankheiten. Wird dem Körper auf Dauer nicht die nötige Erholung gegönnt, wird auch das Immunsystem geschwächt. Der Griff zu Schlaftabletten ist keine Lösung. Zwar verschaffen die darin enthaltenen Substanzen eine kurzzeitige Linderung der Symptome, jedoch können sie abhängig machen und behandeln nicht die eigentliche Ursache für die Schlafprobleme.

Wer versucht, die aus dem wenigen Schlaf resultierende Müdigkeit und Erschöpfung mit leistungssteigernden und aufputschenden Mitteln zu bekämpfen, schadet sich doppelt. Genauso wie bei chemischen Schlafmitteln besteht auch beim Konsum von Wachmachern wie Koffeintabletten und leistungssteigernden Drogen ein nicht zu unterschätzendes Suchtpotential. Außerdem können sie das eigentliche Problem, die Schlaflosigkeit, noch verstärken.

Auswege aus der Schlaflosigkeit

Über einen längeren Zeitraum andauernde Schlaflosigkeit oder häufiges Erwachen in der Nacht und Erschöpfung sowie verminderte Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit tagsüber sollten auf jeden Fall ernst genommen werden. Der Hausarzt kann eine erste Hilfestellung geben und, wenn nötig, weitere Behandlungsmaßnahmen veranlassen, die die Ursache für die nächtliche Unruhe aufdecken und therapieren.

Wer wissen möchte, was er auch in stressreichen Phasen des Studiums für einen entspannten und erholsamen Schlaf tun kann, findet zahlreiche Vorschläge für Entspannungsmöglichkeiten und Rituale, die das Einschlafen erleichtern können, im Abschnitt „Gesund schlafen“ auf dieser Seite

Literaturtipps zum Thema Schlafstörungen

Ratgeber Schlafstörungen von Dieter Riemann

Anleitungen für Entspannungsübungen und zahlreiche Fragebogen, anhand deren der Patient seine Schlafstörungen selbst einschätzen und Bewältigungsstrategien erlernen kann, machen dieses Buch zu einem unentbehrlichen Wegweiser, der den Ausweg aus dem Teufelskreis der Schlafstörungen zeigt.

Studentengesundheit Schlafstörungen
Schlafstörungen von Tatjana Crönlein

Der Ratgeber stellt die jeweiligen Erkrankungen vor und nennt Ursachen sowie Symptome. Er gibt den Betroffenen zahlreiche Tipps, wie sie den Krankheiten und Beschwerden vorbeugen, mit ihnen umgehen und sie lindern und auch selbst heilen können.

Hilfe bei Schlafstörungen

Kneipp Nerven- & Schlaf Tee

Die Heilpflanzenkombination aus Baldrianwurzel, Melissenblättern und Lavendelblüten ist bei Nervosität und Schlafstörungen bewährt. Die wertvollen Inhaltsstoffe des Arzneitees wirken wohltuend entspannend, beruhigen und fördern dadurch auf natürliche Weise den gesunden Schlaf.

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